Hyperinsulinismus
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| E16.1 | Hyperinsulinismus |
| E15 | iatrogener Hyperinsulinismus |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| 5A45 | Persistierende hyperinsulinämische Hypoglykämie im Säuglings- oder Kleinkindalter |
| 5A4Y | Sonstige näher bezeichnete Störungen der Blutglukose-Regulation oder der inneren Sekretion des Pankreas |
| KB60.1 | Syndrom des Kinds einer diabetischen Mutter, Typ 1 oder 2, nicht in der Schwangerschaft, insulinabhängig |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Der Hyperinsulinismus und die Hyperinsulinämie (früher auch: Harris-Syndrom oder Hyperinsulinie) bezeichnen einen Zustand mit einer über das normale Maß hinausgehenden erhöhten Konzentration des Hormons Insulin im Blut.
Manchmal differenziert man begrifflich zwischen diesen beiden Fachwörtern. Dann versteht man unter der Hyperinsulinämie eine gegebenenfalls nur vereinzelt auftretende oder eine nur kurzzeitige Überschreitung der normalen Insulinkonzentration. Dagegen beschreibt dann der Hyperinsulinismus eine generelle oder anhaltende Überschreitung, also ein eher chronisches Phänomen.
- ↑ Günter Thiele, Heinz Walter (Hrsg.): Reallexikon der Medizin und ihrer Grenzgebiete. Verlag Urban & Schwarzenberg, Loseblattsammlung 1966–1977, 3. Ordner (F–Hyperlysinämie), München / Berlin / Wien 1973, ISBN 3-541-84005-6, S. H 319.