Hyperlipoproteinämie

Klassifikation nach ICD-10
E78 Störungen des Lipoproteinstoffwechsels und sonstige Lipidämien
E78.0 Reine Hypercholesterinämie
E78.1 Reine Hypertriglyzeridämie
E78.2 Gemischte Hyperlipidämie
E78.3 Hyperchylomikronämie
E78.6 Lipoproteinmangel
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Klassifikation nach ICD-11
5C80 Hyperlipoproteinämie
5C80.0 Hypercholesterinämie
5C80.00 Primäre Hypercholesterinämie
5C80.01 Sekundäre Hypercholesterinämie
5C80.1 Hypertriglyzeridämie
5C80.2 Gemischte Hyperlipidämie
5C80.3 Hyperalphalipoproteinämie
5C80.Y Sonstige näher bezeichnete Hyperlipoproteinämie
5C80.Z Hyperlipoproteinämie, nicht näher bezeichnet
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Unter Hyperlipoproteinämie (HLP) oder Hyperlipidämie versteht man allgemein eine erhöhte Konzentration des Cholesterins, der Triglyceride und der Lipoproteine mit Verschiebung des relativen Anteils der LDL- bzw. VLDL-Fraktion im Blut.

Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Hyperlipoproteinämien. Primäre Hyperlipoproteinämien stellen eine eigene, meist genetisch bedingte Erkrankung dar, während sekundäre Hyperlipoproteinämien Folgeerscheinungen von anderen Grunderkrankungen sind. Die meisten Patienten mit einer Hyperlipoproteinämie weisen eine Kombination aus genetischer Prädisposition (oft polygen, siehe Punkt 1) und externen Faktoren (Lebensführung, Krankheiten oder Medikamente, siehe Punkt 2) auf.

Störungen des Lipoproteinstoffwechsels zählen in Deutschland zu den am häufigsten diagnostizierten Krankheiten.

  1. Häufigste Diagnosen in Praxen: Gesundheitsberichterstattung des Bundes.