IHK Offenbach am Main
Die Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main ist die Industrie- und Handelskammer für die Bezirke Offenbach am Main und den Kreis Offenbach. Die 1821 gegründete IHK hat ihren Sitz in Offenbach am Main und ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Ihr gehören rund 35.000 Mitgliedsunternehmen mit etwa 186.000 beschäftigen Arbeitnehmern an. Zum Bezirk der IHK Offenbach am Main gehören: Stadt Offenbach am Main, Dietzenbach, Dreieich, Egelsbach, Hainburg, Heusenstamm, Langen (Hessen), Mainhausen, Mühlheim am Main, Neu-Isenburg, Obertshausen, Rödermark, Rodgau und Seligenstadt.
Die Kammer gehört zu den 79 Industrie- und Handelskammern in Deutschland, die vom Dachverband Deutscher Industrie- und Handelskammertag mit Sitz in Berlin vertreten werden. Sie verfügt über rund 400 gewählte Unternehmensvertreter in IHK-Gremien, 1.000 ehrenamtliche Prüfer und 70 hauptamtliche Mitarbeiter.
Neben den gesetzlichen Vorschriften des Bundes (IHK-Gesetz) und des Landes (insbesondere das Hessische Ausführungsgesetz zum IHK-Gesetz) bildet das Satzungsrecht die Grundlage der Arbeit der IHK Offenbach am Main. Im IHK-Gesetz ist dabei geregelt, dass der ausschließlichen Beschlussfassung durch die IHK-Vollversammlung die Satzung, die Wahlordnung, die Beitragsordnung und auch die Gebührenordnung unterliegen. Das IHK-Gesetz regelt weiter, dass diese Beschlüsse der Vollversammlung der Genehmigung des Landes bedürfen, das die Aufsicht über die Industrie- und Handelskammern hat. Die IHK Offenbach am Main vertritt als gesetzlich berufene Vertreterin das wirtschaftliche Gesamtinteresse aller Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen in Stadt und Kreis Offenbach. Ihr obliegt die Förderung der gewerblichen Wirtschaft ihres Bezirks.