Ich war neunzehn

Film
Titel Ich war neunzehn
Produktionsland DDR
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1968
Länge 115 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen DEFA, KAG „Babelsberg“
Stab
Regie Konrad Wolf
Drehbuch Wolfgang Kohlhaase, Konrad Wolf
Kamera Werner Bergmann
Schnitt Evelyn Carow
Besetzung

Ich war neunzehn ist eine DEFA-Produktion, in der die Geschichte des jungen Deutschen Gregor Hecker erzählt wird, der im April 1945 als Leutnant der Roten Armee nach Deutschland zurückkehrt. 11 Jahre zuvor waren seine Eltern mit ihm aus Köln nach Moskau emigriert. Als Angehöriger einer Propaganda-Einheit soll er unmittelbar vor Ende des Zweiten Weltkriegs die letzten noch kämpfenden Wehrmachtssoldaten zur Kapitulation überreden.

Der Film verarbeitet die persönlichen Erlebnisse des Regisseurs Konrad Wolf und seines Freundes Hauptmann Wladimir Gall. Eine zentrale Frage ist, wie die deutsche Kulturnation, die einen Johann Sebastian Bach hervorgebracht und mit der Hecker nur noch die Sprache gemeinsam hat, dem verbrecherischen Nationalsozialismus verfallen konnte.

  1. Gespräch mit Konrad Wolf und Wolfgang Kohlhaase. In: Sinn und Form 5/1982, S. 953–963. (editorische Notiz: "Das folgende Gespräch wurde von Günter Netzeband im Juli 1967 in Berlin geführt, als die Dreharbeiten zu dem Film Ich war 19 gerade angefangen hatten. In acht Monaten (Februar bis September 1968) sahen ihn zweieinhalb Millionen Besucher (in 15.141 Vorstellungen) in der DDR.")