Idrialin

Idrialin
Idrialin aus der Skaggs Springs Mine, Kalifornien, USA
Allgemeines und Klassifikation
IMA-Symbol

Id

Chemische Formel C22H14
Mineralklasse
(und ggf. Abteilung)
Organische Verbindungen
System-Nummer nach
Strunz (8. Aufl.)
Lapis-Systematik
(nach Strunz und Weiß)
Strunz (9. Aufl.)
Dana

IX/B.02
IX/B.02-070

10.BA.20
50.03.08.01
Kristallographische Daten
Kristallsystem orthorhombisch
Kristallklasse; Symbol Bitte ergänzen!
Gitterparameter a = 8,07 Å; b = 6,42 Å; c = 27,75 Å
Formeleinheiten Z = 4
Physikalische Eigenschaften
Mohshärte 1 bis 1,5
Dichte (g/cm3) 1,22 bis 1,236
Spaltbarkeit vollkommen nach {001}; undeutlich nach {100}
Farbe farblos, grünlichgelb, hellbraun
Strichfarbe weiß
Transparenz durchscheinend
Glanz Glasglanz, Diamantglanz
Kristalloptik
Brechungsindizes nα = 1,557
nβ = 1,734
nγ = 2,07
Optischer Charakter zweiachsig positiv
Achsenwinkel 2V = 84°

Idrialin (Idrialit, Curtisit, Quecksilber-Branderz) ist ein eher selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Organischen Verbindungen. Es kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung C22H14 und entwickelt meist massige Aggregate, aber auch durchscheinende, schuppige Kristalle von grünlichgelber bis hellbrauner Farbe und glasigem bis diamantenem Glanz. Auch farblose Idrialine sind bekannt.

  1. Laurence N. Warr: IMA–CNMNC approved mineral symbols. In: Mineralogical Magazine. Band 85, 2021, S. 291–320, doi:10.1180/mgm.2021.43 (englisch, cambridge.org [PDF; 320 kB; abgerufen am 5. Januar 2023]).
  2. 1 2 3 4 5 6 7 handbookofmineralogy.org – Mineraldatenblatt Idrialite (englisch, PDF 63,9 kB)
  3. Hrs.: Leopold Voss: Pharmaceutisches Centralblatt für 1835. Sechster Jahrgang, Erster Band No. 1 bis No. 28, Leipzig 1835.