Imiquimod

Strukturformel
Allgemeines
Freiname Imiquimod
Andere Namen
  • 1-Isobutyl-1H-imidazo[4,5-c]chinolin-4-amin
  • 4-Amino-1-isobutyl-1H-imidazo[4,5-c]chinolin (IUPAC)
Summenformel C14H16N4
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 99011-02-6
EG-Nummer (Listennummer) 619-387-8
ECHA-InfoCard 100.131.047
PubChem 57469
DrugBank DB00724
Wikidata Q423417
Arzneistoffangaben
ATC-Code

D06BB10

Wirkstoffklasse

Immunstimulantien

Eigenschaften
Molare Masse 240,30 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

292–294 °C

Sicherheitshinweise
Bitte die Befreiung von der Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel, Medizinprodukte, Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung

Gefahr

H- und P-Sätze H: 300315319335
P: 261264301+310305+351+338
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Imiquimod ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Virostatika, der zur Behandlung von kleinem, oberflächlichem Basalzell-Hautkrebs (Basaliom), aktinischer Keratose und Feigwarzen (Condylomata acuminata) sowie auch kutanen Warzen eingesetzt wird. Entwickelt wurde Imiquimod von 3M. Es wird weltweit vertrieben, in Europa von dem schwedischen Pharmaunternehmen MEDA unter dem Handelsnamen Aldara®.

Als Nachfolgesubstanz von Imiquimod gilt das noch in der Entwicklung befindliche Resiquimod (R848), welches denselben Wirkmechanismus besitzt, aber wesentlich stärker wirksam ist und an zwei Toll-like Receptors (TLR) bindet.

  1. Eintrag zu Imiquimod. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 1. Juni 2014.
  2. 1 2 Datenblatt Imiquimod bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 5. April 2011 (PDF).
  3. Fachinformation Aldara® (PDF; 108 kB) Stand April 2010, abgerufen am 10. April 2012.
  4. Peter Fritsch: Dermatologie und Venerologie. 2. Auflage. Springer Verlag, 2004, ISBN 3-540-00332-0.