Immobilienökonomie
Die Immobilienökonomie ist ein interdisziplinärer Teil der Wirtschaftswissenschaften. Sie ist sowohl ein spezialisierter Bereich der Betriebswirtschaftslehre, der sich sowohl funktionell als auch institutionell mit den ökonomischen Aspekten von Immobilien und dem Immobilienmarkt auseinandersetzt. Im volkswirtschaftlichen Kontext befasst sich die Immobilienökonomie mit dem Verständnis der wirtschaftlichen Bedeutung der Immobilienwirtschaft, wobei ein investitionstheoretischer Ansatz genutzt wird, um den Wert einer Immobilie im Hinblick auf den Preis zu ermitteln, den der Markt für den von ihr gestifteten Nutzen honoriert. Die Immobilienökonomie erforscht den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks, von der Planung bis zur Vermarktung, und bietet ein Rahmenwerk für die Untersuchung von Immobilienmärkten und investitionen. Sie erforscht auch die volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft und nutzt einen investitionstheoretischen Ansatz, um den Wert und die Bedeutung von Immobilien im wirtschaftlichen Kontext zu ermitteln. In Deutschland erlangte die Immobilienökonomie an Bedeutung, als die EBS Universität in den 1990er Jahren diesen Bereich in die akademische Lehre und Weiterbildung integrierte.
- ↑ Karl-Werner Schulte und Wolfgang Schäfers: Immobilienökonomie als wissenschaftliche Disziplin. IN: Betriebswirtschaftliche Grundlagen, Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2008 auf degruyter.com, abgerufen am 27. Oktober 2023
- ↑ Kristin Wellner: Einführung in die Immobilienwirtschaft. Abgrenzung der Planungs- und Bauökonomie von der Immobilienökonomie., 2020 auf springer.com, abgerufen am 27. Oktober 2023
- ↑ Günter Vornholz: Der Immobilien-Investmentmarkt. Relevante Werttreiber und Perspektiven, Springer 2022