Informations- und Kommunikationstechnik

Informations- und Kommunikationstechnik (IKT; auch Informations- und Kommunikationstechnologie, IuK-Technologie, IuK-Technik; häufig englisch information and communications technology (ICT)) ist der Oberbegriff für Technologien, Verfahren und Dienstleistungen zur Erfassung, Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Informationen. IKT bildet das Rückgrat der modernen digitalen Gesellschaft und den Treiber von Innovationen in Wirtschaft, Verwaltung und privaten Lebensbereichen. Durch die Vernetzung von Geräten und Diensten ermöglicht sie neue Geschäftsmodelle (z. B. Cloud-Services, Plattformökonomien) sowie Anwendungen in Bereichen wie »Smart Home«, »Smart City«, Industrie 4.0 und E-Health.

Branchenüblich ist bei Dienstleistern, Handel und Herstellern die Abkürzung ITK, entstanden aus der Verschmelzung der Begriffe Informationstechnik (IT) und Telekommunikation (TK). Durch Virtualisierung und Cloud-Computing hat sich die Trennung zwischen Infrastruktur- und Plattformdiensten weiter aufgelöst. Im weiteren Sinne umfasst die IKT alle damit betriebenen Anwendungen und Dienste, darunter Radio, Fernsehen, Mobiltelefone und Smartphones, Hardware und Software für Computer und Rechnernetze, Satellitensysteme sowie die damit verbundenen Dienstleistungen und Infrastrukturen. Zunehmend gewinnen dabei Themen wie Cybersecurity, Datenschutz und Standards im Rahmen nationaler und internationaler Regulierungen an Bedeutung.

  1. Bachelor Informationstechnik: Studienzweig Ingenieurwissenschaften. In: Universität Klagenfurt. Abgerufen am 1. Mai 2025 (deutsch).
  2. Informations- und Kommunikationssysteme (IKT) | FHTW. Abgerufen am 1. Mai 2025.