Eisschild
Als Eisschild, auch Eiskalotte oder Inlandeis, wird eine ausgedehnte Vergletscherung kontinentalen Ausmaßes bezeichnet, die aufgrund ihrer Mächtigkeit das Untergrundrelief – bis auf einige herausragende Gipfel (Nunataks) – vollständig flächenhaft bedeckt und eine Ausdehnung von mehr als 50.000 km² hat; kleinere gleichartige Vergletscherungen werden Eiskappen genannt.
Eisschilde entstehen durch gefrorenen Niederschlag. Derzeit lagern in arktischen und antarktischen Eisschilden etwa zwei Drittel des Süßwassers der Erde.
- ↑ Vgl. Eiskalotte und Inlandeis im Lexikon der Geowissenschaft auf Spektrum.de.
- ↑ Glossary of Important Terms in Glacial Geology. Archiviert vom ; abgerufen am 29. August 2006.
- ↑ Eisschild. In: Lexikon der Geowissenschaften. Spektrum, abgerufen am 3. Februar 2022.