Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Das Institut für Asien- und Afrikawissenschaften (IAAW) ist eine regionalwissenschaftliche Lehr- und Forschungseinrichtung der Humboldt-Universität zu Berlin. Es ist der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät zugeordnet.
Das Institut betreibt interdisziplinäre Studien zu Zentral-, Ost-, Süd- und Südostasien sowie Afrika südlich der Sahara mit kultur-, sozial-, sprach- und geschichtswissenschaftlichen sowie eigenen regionalwissenschaftlichen Methoden. Zudem bietet es Ausbildung in 22 afrikanischen und asiatischen Sprachen an. Das IAAW gliedert sich in fünf regionale Fachbereiche (Seminare) und zwei Querschnittsbereiche. Die MENA-Region (Naher Osten und Nordafrika) ist keine Fokusregion des Instituts, wird aber bei transregionalen Studien berücksichtigt.
Die Räume des IAAW befinden sich überwiegend in den Edison-Höfen in der Invalidenstraße in Berlin-Mitte, die Ostasienstudien haben ein eigenes Gebäude in der Johannisstraße (ebenfalls Mitte). Mit dem Seminar für Ostasienstudien ist die Berliner Mori-Ōgai-Gedenkstätte verbunden. Das IAAW ist Partner des Projekts Das moderne Indien in deutschen Archiven, 1706–1989 (MIDA).
- ↑ Sprachen lernen am IAAW, abgerufen am 14. Mai 2023.