Instruktionen pro Sekunde

Die Instruktionen pro Sekunde (kurz IPS, von englisch instructions per second), meist als Millionen Instruktionen pro Sekunde (MIPS, von engl. million instructions per second oder mega instructions per second) angegeben, ist eine Maßeinheit für die Rechenleistung von Computern, dabei insbesondere die Leistungsfähigkeit der CPU (siehe auch Computer-Benchmark). Die Einheit gibt an, wie viele Maschinenbefehle (Instruktionen) ein Mikroprozessor pro Sekunde ausführen kann. 1 MIPS bedeutet, er kann eine Million Maschinenbefehle pro Sekunde ausführen.

Hohe IPS-Werte erreichen Prozessoren vor allem mit sehr einfachen Befehlen zur Ganzzahl- oder Logikrechnung. Für viele Berechnungen ist jedoch die Rechenleistung mit Gleitkommazahlen maßgebend, für die es die ähnliche Maßeinheit „FLOPS“ gibt (Floating Point Operations Per SecondGleitkomma-Befehle pro Sekunde).

Teilweise gilt die Kennzahl der Instruktionen pro Sekunde als veraltet. So gibt etwa Intel an, die Leistung von Xeon-Prozessoren werde üblicherweise in FLOPS, bestimmten Benchmarks und Workloads gemessen, nicht mehr in MIPS.

  1. Was ist der MIPS-Wert (Millionen Befehle pro Sekunde) für Intel Xeon Prozessoren? Intel, 4. Juni 2025, abgerufen am 28. Juni 2025: „Der Begriff MIPS (Million Instructions Per Second) wird normalerweise nicht verwendet, um die Leistung moderner Intel Xeon Prozessoren anzugeben, da er als veraltete Kennzahl für den Vergleich der CPU-Leistung angesehen wird. Moderne Leistungsmetriken konzentrieren sich mehr auf FLOPS, bestimmte Benchmarks und Workloads.“