Interalliierte Regierungs- und Plebiszitskommission für Oberschlesien
Die Interalliierte Regierungs- und Plebiszitskommission für Oberschlesien (Eigenschreibweise mit Binnen-S, jedoch in heutiger Forschungsliteratur oftmals Plebiszitkommission, französisch: Commission Interalliée de Gouvernement et de Plébiscite de Haute Silésie (C.I.H.S.)) war ein Kontrollgremium der Siegermächte des Ersten Weltkrieges, welches die Verwaltung der Region Oberschlesien sowie die Durchführung einer Volksabstimmung in Oberschlesien nach den Bestimmungen des Versailler Friedensvertrags zum Auftrag hatte. Die Kommission übernahm am 11. Februar 1920 die Regierungsgewalt in dem Gebiet und blieb bis zum 10. Juli 1922 im Amt.