International Computers Limited
| International Computers Limited | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1968 |
| Auflösung | 2002 |
| Auflösungsgrund | Verkauf |
| Sitz | London |
| Mitarbeiterzahl | 33.000 (1980) 20.000 (1985) |
| Branche | Soft- und Hardware |
International Computers Limited (ICL) war ein Britischer Großkonzern im Bereich der Computer Soft- und Hardware. 2002 wurde der Konzern von Fujitsu übernommen.
ICL entstand 1968 aus der Fusion der beiden Hersteller English Electric und International Computers and Tabulators (ICT). Sie wurde 1984 von Standard Telephones and Cables (STC) übernommen. 1991 erwarb ICL mit Nokia Data die Computer-Sparte von Nokia.
Der Fokus des Unternehmens lag zunächst in der Herstellung kommerzieller Großcomputer, später wurden auch Personal Computers und Software produziert. Hauptkunden waren die Britische Post, das Britische Verteidigungsministerium und andere Britische Staatsabteilungen. Nach einer stetigen Intensivierung der Beziehungen zum Japanischen Großkonzern Fujitsu wurde das Unternehmen 2002 übernommen. Der Markenname ICL ist in Russland durch das ehemalige Joined-Venture noch in Verwendung. ICL war im Zeitraum von 1990 bis 2020 (später als Fujitsu Services) in einen Skandal der Britischen Post verwickelt.
- 1 2 ICL and the Evolution of the British Mainframe. In: netaffair.org. 24. Juli 1995, abgerufen am 21. September 2025 (englisch).
- ↑ ICL. In: Archives of IT. Abgerufen am 21. September 2025 (amerikanisches Englisch).