Intersektionalität
Intersektionalität (von englisch intersection „Schnittpunkt, Schnittmenge“) beschreibt die Überschneidung und Gleichzeitigkeit verschiedener Formen von Diskriminierung gegenüber einer Person in der gesellschaftlichen Realität. Forschende, die die Kategorie Intersektionalität in ihre Arbeiten integrieren, berücksichtigen diesen Sachverhalt. Das aus dem Schwarzen Feminismus stammende Konzept der Intersektionalität war von Anfang an nicht ausschließlich akademische Theorie, sondern stets auch „kritische und durchaus politische Praxis für soziale Gerechtigkeit“.
- ↑ Miriam Bräuer, Marie Muschalek: Geschichte intersektional. Relevanz. Potenziale. Grenzen. In: Clio-online. Historisches Fachinformationssystem e. V. c/o Humboldt-Universität zu Berlin. 12. Juli 2019, abgerufen am 19. Januar 2023.