Isabella d’Este

Isabella d’Este (* 18. Mai 1474 in Ferrara; † 13. Februar 1539 in Mantua) war eine Markgräfin von Mantua. Sie ist heute berühmt als bedeutendste Mäzenin und Kunstsammlerin der italienischen Renaissance und galt damals als eine der einflussreichsten Frauen (La prima donna del mondo).

  1. Siehe Werkverzeichnis Tizian (inkl. abweichendem Inventar Erzherzog Leopold Wilhelm 1659) und wissenschaftliche Ausstellungskritik 1994:
    • Francesco Valcanover: Das Gesamtwerk von Tizian. Mailand 1969, S. 108f.
    • Jennifer Fletcher: Isabella d’Este, Vienna. In: The Burlington Magazine 136, 1994, S. 399.
    Die Diskussion betrifft fehlende Ähnlichkeit und fehlende Schönheitsidealisierung. Umgekehrt entsprechen die Merkmale ihrer Nachfolgerin Margherita Paleologa und Bilder mit Balzo wurden später gerne als Isabella vermarktet.
  2. Jan Lauts: Isabella d’Este, Fürstin der Renaissance. Hamburg 1952, S. 320, sowie diverse andere Textstellen. Der Ehrentitel wurde ihr erstmals von Bewunderern 1494 zugesprochen, dann von Gian Giorgio Trissino 1514 in seinen Ritratti schriftlich verbreitet.