Iserlohner Aufstand von 1849

Der Iserlohner Aufstand im Mai 1849 in Westfalen war einer der bedeutendsten sogenannten Maiaufstände infolge der Reichsverfassungskampagne in der Endphase der Deutschen Revolution 1848/1849. Nachdem der preußische König die Kaiserkrone abgelehnt hatte, ging er zur eigentlichen Niederschlagung der Revolution über.

Landwehrmänner in der Region befürchteten, gegen Aufständische in Baden und Sachsen eingesetzt zu werden. Ihr Aufstand vom 10. Mai dauerte bis zum 17. Mai, als Regierungstruppen die Stadt Iserlohn wieder einnahmen. Dabei starben mindestens 34 Aufständische, Zivilisten und Soldaten.

  1. Ralf Blank: Neue Erkenntnisse zum Ablauf des Iserlohner Aufstandes. In: Felix Gräfenberg (Hrsg.): 1848/49 in Westfalen und Lippe. Biografische Schlaglichter aus der revolutionshistorischen Peripherie. Münster: Aschendorf Verlag 2023 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 48), S. 707–718, hier S. 717.