Isoglucose
Isoglucose (Isomerose, Isoglukose) ist ein Gemisch aus Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker). Das heißt, diese beiden sind, anders als in Haushaltszucker (Saccharose), chemisch nicht miteinander verbunden. Die Glucose kann dadurch sofort ins Blut gelangen und den Blutzuckerspiegel erhöhen.
Zur Herstellung von Isoglucose wird Glucose durch die katalytische Wirkung des Enzyms Glucoseisomerase teilweise in Fructose umgewandelt, woher die Bezeichnung als Isomeratzucker stammt. In wässriger Lösung wird dieses Gemisch als Glucose-Fructose-Sirup bezeichnet. Falls die Glukose aus Maisstärke gewonnen wurde, nennt man den resultierenden Glucose-Fructose-Sirup auch High Fructose Corn Syrup (HFCS). ("Corn" ist englisch für Mais.) Die jährliche weltweite Produktionsmenge von Isoglucose beträgt acht Millionen Tonnen (Stand 2011).
Invertzucker ist ebenfalls eine Mischung von Glucose und Fructose, wird aber, im Gegensatz zu Isoglucose, durch Hydrolyse von Haushaltszucker (Saccharose) hergestellt.