Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs

Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs K.d.ö.R. (IRGW) ist ein jüdischer Landesverband mit Sitz in Stuttgart für den württembergischen Landesteil Baden-Württembergs. Die IRGW Stuttgart ist weiterhin als einzige, große Gemeinde für den gesamten Regierungsbezirk Stuttgart und Tübingen zuständig und knüpft damit an die Situation von 1939 an, als im Rahmen der Umwandlung der Reichsvertretung der Deutschen Juden in die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland alle jüdischen Gemeinden in Württemberg zur Stuttgarter Großgemeinde zusammengefasst wurden. Bereits 1832 gehörten dem Bezirksrabbinat Stuttgart neben der israelitischen Gemeinde Stuttgart auch die jüdischen Gemeinden Esslingen, Aldingen und Hochberg am Neckar an. Die IRGW zählt insgesamt 2786 Mitglieder in Stuttgart sowie in den Zweigstellen (Stand: 2020). Mittelpunkt des Gemeindelebens sind in Stuttgart der Hospitalhof, die in Ulm im Dezember 2012 eröffnete Synagoge am Weinhof sowie das Gemeindezentrum in Esslingen.

  1. Renate Thon et al.: Verteilung jüdischer Kontingentflüchtlinge (Memento vom 26. November 2013 im Internet Archive) Anfrage und Antwort im Landtag von Baden-Württemberg, 07. November 2000.
  2. Stuttgarter Amtsblatt Nr. 31 vom 2. August 2007
  3. (unbekannte Seite auf stuttgart.de) (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )
  4. Nicole Bickhoff-Böttcher, Gertrud Bolay, Eduard Theiner: 200 Jahre Jüdisches Leben in Hochberg und Aldingen 1730 - 1930. In: Heinz Pfizenmayer (Hrsg.): Heimatkundliche Schriftenreihe der Gemeinde Remseck am Neckar. Band 10, 1990.