Geophysikalisches Institut Triest
Das Ozeanographische und Geophysikalische Institut Triest (ital.: Istituto Nazionale di Oceanografia e di Geofisica Sperimentale, OGS) ist ein staatliches Forschungsinstitut mit mehreren Abteilungen im Umkreis von Triest. Es ist aus der 1841 von Österreich-Ungarn gegründeten Triestiner Wetterwarte hervorgegangen.
Die Beobachtungsstation wurde 1903 in eine Meereswarte umgewandelt – u. a. wegen des wichtigen Pegels am Molo Sartorio, auf den sich Mitteleuropas Höhensystem „über Adria“ bezieht, und hieß 1941–49 „Institut für Meereskunde Triest“.
Derzeit hat das Institut etwa 40 Wissenschaftler, 80 Techniker und 20 Verwaltungsbedienstete. Von der Triestiner Küste übersiedelte es in die Nachbargemeinde (34010) Sgonico, Borgo Grotta Gigante 42/c unweit der berühmten Grotta Gigante.