Itamar Ben-Gvir
Itamar Ben-Gvir (hebräisch אִיתָמָר בֶּן גְּבִיר; geboren am 6. Mai 1976 in Mewasseret Zion) ist ein rechtsextremer, religiös-fundamentalistischer israelischer Politiker und Rechtsanwalt. Er ist Vorsitzender der Partei Otzma Yehudit, die als ideologische Nachfolgerin von Kach und Kahane Chai gilt. 2007 wurde er von einem israelischen Gericht wegen rassistischer Aufhetzung und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Er ist Knesset-Abgeordneter und lebt in einer israelischen Siedlung bei Hebron im besetzten Westjordanland. Von Dezember 2022 bis zu seinem Rücktritt im Januar 2025 war er Minister für die Nationale Sicherheit Israels. Am 19. März 2025 kehrte er in sein Ministeramt im Kabinett Netanjahu VI zurück.
- ↑ Steffi Hentschke: Itamar Ben-Gvir: Der Held der israelischen Ultrarechten. In: Die Zeit. 4. November 2022, abgerufen am 15. Juli 2025.
- ↑ Nach Attacken israelischer Siedler in Palästinenserdorf: Israels Minister für Nationale Sicherheit rügt eigene Polizeikräfte Der Spiegel, 25. Juni 2023; Ben-Gvir, Israel's powerful extreme-right leader France 24, 29. Oktober 2022; Mareike Enghusen: Rechtsextremer Minister sollte sprechen: EU sagt Feierlichkeiten in Israel ab Tagesspiegel, 8. Mai 2023; Maria Sterkl: Rechter israelischer Minister beim Antiregierungsprotest Der Standard, 10. April 2023.
- ↑ https://blogs.timesofisrael.com/religious-fundamentalism-and-government-setup-for-failure/
- ↑ Oliver Holmes: “Racist and reprehensible”: Jewish Power set to enter Israel’s parliament The Guardian, 24. März 2021.
- ↑ Etgar Lefkovits: Ben-Gvir convicted of inciting to racism. Jerusalem Post, 25. Juni 2007.
- ↑ Alexandra Berlin: »Jeder, der andere Ansichten vertritt, ist in Gefahr«. In: Der Spiegel. 20. Dezember 2022, abgerufen am 7. Januar 2025.
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