Jüdisch-Mittelalterliches Erbe in Erfurt
| Jüdisch-Mittelalterliches Erbe in Erfurt | |
|---|---|
| UNESCO-Welterbe | |
| Alte Synagoge in Erfurt | |
| Vertragsstaat(en): | Deutschland |
| Typ: | Kultur |
| Kriterien: | (iv) |
| Referenz-Nr.: | 1656 |
| UNESCO-Region: | Europa und Nordamerika |
| Geschichte der Einschreibung | |
| Einschreibung: | 2023 (Sitzung 45) |
Das Jüdisch-Mittelalterliche Erbe in Erfurt ist Bestandteil der Liste des UNESCO-Welterbes und umfasst jüdisches Kulturerbe in der Altstadt von Erfurt in Thüringen.
Seit September 2023 ist Erfurt ein offizieller Teil des Menschheitserbes. Zur Welterbestätte gehören die Alte Synagoge, die um 1100 erbaut wurde, die Mikwe aus dem 13. Jahrhundert und das Steinerne Haus, das um 1200 erbaut und um 1250 umgebaut wurde. Die Gebäude veranschaulichen das Leben der örtlichen jüdischen Gemeinde und ihr Zusammenleben mit der christlichen Mehrheit im Mittelalter zwischen dem 11. und der Mitte des 14. Jahrhunderts.
- ↑ Executive Summary. Abgerufen am 21. September 2023.
- ↑ UNESCO World Heritage Centre: Jewish-Medieval Heritage of Erfurt. Abgerufen am 21. September 2023 (englisch).