Jüdisches Landschulheim Herrlingen

Das Jüdische Landschulheim Herrlingen wurde von dem Pädagogen Hugo Rosenthal 1933 auf dem Gelände und in den Einrichtungen des Landschulheims Herrlingen aufgebaut und dort auch bis 1939 betrieben. Trotz vieler Parallelen war die neue Einrichtung keine Fortführung des von Anna Essinger nach England verlegten Landschulheims, sondern eine Neugründung unter betont jüdisch-zionistischer Ausrichtung. Es war eines von drei Jüdischen Landschulheimen, die in Deutschland während der 1930er Jahre unter der Herrschaft der Nationalsozialisten existieren durften.