J. Coppel & Söhne

Coppel & Söhne, eigentlich J. Coppel & Söhne firmiert, war ein im 19. Jahrhundert in Hannover agierendes Bankhaus. Die Privatbank war zu Beginn der Industrialisierung im Königreich Hannover im Jahr 1834 von einer jüdischen Familie gegründet worden – zwangsläufig in der Calenberger Neustadt, da bis 1808 nur lutherische Christen in der Altstadt Hannovers wohnen durften und erst ein hannoversches Gesetz von 1842 Juden die freie Wahl ihres Wohnsitzes gestattete.

  1. 1 2 Edel Sheridan-Quantz: Citybildung und die räumlichen Auswirkungen ausgewählter kapitalkräftiger Wirtschaftszweige in der Innenstadt Hannovers 1820–1920, in: Hannoversche Geschichtsblätter, Neue Folge Band 51 (1997), S. 9–33; hier v. a. S. 12f.; eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
  2. Vergleiche das Adreßbuch, Stadt- und Geschäftshandbuch der Königlichen Residenzstadt Hannover und der Stadt Linden für das Jahr 1871, Abteilung 1, Adreß- und Wohnungsanzeiger nach alphabetischer Ordnung der Einwohner-Namen und Handels-Firmen, S. 249; Digitalisat