Jagdstation Buhlen
| Jagdstation Buhlen | ||
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| Blick von Osten auf die Fundstelle (2006) | ||
| Lage: | Buhlen, Hessen, Deutschland | |
| Höhe: | 230 m ü. NHN | |
| Geographische Lage: | 51° 11′ 27,2″ N, 9° 5′ 12,1″ O | |
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| Geologie | Zechsteindolomit, Löss | |
| Typ | Abri | |
| Entdeckung | 1840 | |
Die Jagdstation Buhlen in Edertal-Buhlen ist ein mittelpaläolithischer Wohnplatz von Neandertalern im Tal der Netze im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg, in Deutschland.
Besiedelt wurde der Buhlener Felsen hauptsächlich während der Kaltabschnitte der jüngeren Eiszeit. In der Tundra fanden Großwildherden ein reichhaltiges Nahrungsangebot und die Neandertaler eine strategisch geeignete Jagdstation. Buhlen zählt zu den bedeutendsten und artefaktreichsten Neandertaler-Fundorten Mitteleuropas. Allein von dem Oberen Fundplatz liegen etwa 200.000 Steinartefakte und mehr als 150.000 Großsäugerreste vor. Einige Funde werden im Hessischen Landesmuseum in Kassel ausgestellt.