Jahrbuch z’Rieche

Jahrbuch z’Rieche
Fachgebiet Geschichte und Kultur
Sprache Deutsch
Verlag Friedrich Reinhardt Verlag (Schweiz)
Hauptsitz Riehen
Erstausgabe 1961
Erscheinungsweise jährlich
Herausgeber Stiftung ‹z’Rieche›
ZDB 347582-7

Das Jahrbuch z’Rieche (schweizerdeutsch für Jahrbuch in Riehen) ist das seit 1961 jährlich mit wechselnden Untertiteln erscheinende Jahrbuch der Gemeinde Riehen. Vorbild war das seit 1875 bestehende Basler Stadtbuch. Initiant war der Verleger Theo Schudel; der erste Herausgeber war der Verkehrsverein Riehen. Ziel war es, Alteingesessenen und Zuzügern die Gemeinde Riehen und deren Geschichte näher zu bringen und damit gleichzeitig den Zusammenhalt in der damals stark wachsenden Bevölkerung zu stärken.

Das Jahrbuch z’Rieche umfasst Beiträge zu aktuellen Themen und historische Aufsätze sowie eine nach Bereichen gegliederte Chronik des abgelaufenen Jahres. Zeitweise wurden auch Belletristik und Schüleraufsätze veröffentlicht.

Seit 1989 wird das Jahrbuch von einer von der Gemeinde Riehen getragenen Stiftung herausgegeben. Seit 1996 besteht zwischen Stiftung und Gemeinde eine Leistungsvereinbarung, die regelmässig erneuert wird. Die Stiftung gab 1996 zusätzlich zum Jahrbuch die historische Untersuchung «Fast täglich kamen Flüchtlinge». Riehen und Bettingen – zwei Schweizer Grenzdörfer in der Kriegszeit: Erinnerungen an die Jahre 1933–1948 von Lukrezia Seiler und Jean-Claude Wacker heraus und legte sie später neu auf. Präsident der Stiftung ist seit 2023 René Schanz. Seit 2011 sind die Jahrbücher ohne Bilder und ohne Chronik bis auf die letzten Jahrgänge auch online zugänglich. Das Jahrbuch z’Rieche wird heute vom Friedrich Reinhardt Verlag vertrieben.