James Bond

James Bond ist eine literarische Figur des britischen Schriftstellers Ian Fleming. Der Geheimagent trat erstmals 1953 im Roman Casino Royale auf. Fleming schrieb bis zu seinem Tod im Jahr 1964 zwölf Romane und neun Kurzgeschichten um James Bond. Die Kurzgeschichten wurden in zwei Sammelbänden veröffentlicht. Verschiedene Autoren schrieben später weitere Romane zur Figur.

Bond ist ein Spion oder eigentlich ein Auftragskiller, der für den britischen Geheimdienst MI6 arbeitet. Er gehört zu einer auserwählten Gruppe von Agenten, welche eine Lizenz zum Töten erhalten haben – erkennbar an der Doppelnull in seiner Codenummer 007. Er ist gedacht als weißer Mann mittleren Alters mit vielseitigen Fähigkeiten. Es handelt sich auch um einen Playboy, der sich für gutes Essen, Autos und Frauen interessiert.

Fleming verarbeitete in seinen Romanen seine eigenen Wunschvorstellungen vom Agentenleben, war aber auch am kommerziellen Erfolg interessiert. Schon 1954 erschien ein kurzer Fernsehfilm unter dem Titel Casino Royale zum gleichnamigen Roman. Den Auftakt von Eon Productions’ erfolgreicher Kinoreihe bildete 1962 James Bond jagt Dr. No mit Sean Connery als James Bond. Es folgten weitere, eigenständige Kinofilme, in denen später andere Schauspieler den Superagenten darstellten, sowie Comics und Videospiele. Im Laufe der Zeit entwickelte sich James Bond zu einer vielzitierten Ikone der Popkultur.