Japanisch-Sowjetischer Neutralitätspakt

Der japanisch-sowjetische Neutralitätspakt (jap. 日ソ中立条約 nisso chūritsu jōyaku; russisch Пакт о нейтралитете между СССР и Японией) war ein Friedens- und Freundschaftsvertrag während des Zweiten Weltkriegs. Er wurde am 13. April 1941 zwischen dem Kaiserreich Japan und der Sowjetunion geschlossen. Vorausgegangen war dem Vertrag am 16. September 1939 ein Waffenstillstandsabkommen, das den seit 1932 fortwährenden japanisch-sowjetischen Grenzkonflikten zwischen Mandschukuo und der Mongolischen Volksrepublik ein Ende setzte. Auch hatte das mit Japan verbündete Deutsche Reich bereits 1939 einen Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion vereinbart.

  1. Article 1, Soviet-Japanese Neutrality Pact April 13, 1941., Avalon Project at Yale University, abgerufen am 1. Juli 2017.
  2. Gerald Mund: Ostasien im Spiegel der deutschen Diplomatie: die privatdienstliche Korrespondenz des Diplomaten Herbert v. Dirksen von 1933 bis 1938. Franz Steiner Verlag, 2006. S. 132.
  3. Hermann Weber, Jakov Drabkin, Bernhard H. Bayerlein: Deutschland, Russland, Komintern - Dokumente (1918–1943). Neuerschlossene Quellen zu der Geschichte der KPD und den deutsch-russischen Beziehungen. Walter de Gruyter, 2015, S. 1532.