Japanische Maritime Selbstverteidigungsstreitkräfte

Japanische Maritime Selbstverteidigungs­streitkräfte
Kaijō Jieitai

Aufstellung 1952
Staat Japan Japan
Streitkräfte Selbstverteidigungs­streitkräfte
Typ Teilstreitkraft (Marine)
Stärke 45.300 Soldaten
Marsch Kriegsschiff-Marsch
Leitung
Admiralstabschef Admiral Akira Saito
Kommandeur der Flotte Vizeadmiral Omachi Katsushi
Insignien
Seekriegsflagge

Die Japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte (japanisch 海上自衛隊 Kaijō Jieitai, englisch Japan Maritime Self-Defense Force, abgekürzt JMSDF) sind die De-facto-Marine Japans und der maritime Zweig der Selbstverteidigungsstreitkräfte. Sie sind der Nachfolger der Kaiserlich Japanischen Marine, die nach der Niederlage des japanischen Kaiserreiches im Pazifikkrieg aufgelöst wurde. Da das Land nach seiner Niederlage im Zweiten Weltkrieg in Artikel 9 der japanischen Verfassung auf Streitkräfte verzichtete, wird im Namen der Streitkräfte das Element der Selbstverteidigung betont.

Die JMSDF sind etwa 45.300 Mann stark und haben eine genehmigte Obergrenze von 46.000 Soldaten. Ihr Fokus liegt auf der U-Jagd.

  1. New Chief of Staff for the Japan Maritime Self-Defense Force. In: navalnews.com. Naval News, 31. Juli 2024, abgerufen am 18. September 2024 (englisch).
  2. Japan-New Zealand bilateral Fleet Commanders meeting in KAKADU 2024. In: mod.go.jp. Verteidigungsministerium (Japan)防衛省 Bōei-shō, September 2024, abgerufen am 18. September 2024 (englisch).
  3. International Institute for Strategic Studies (Hrsg.): The Military Balance 2024. 124. Auflage. Taylor & Francis, 2024, ISBN 978-1-03-278004-7, S. 276–281 (englisch).