Jeder stirbt für sich allein (Roman)
Jeder stirbt für sich allein ist ein Roman des deutschen Schriftstellers Hans Fallada (Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen) aus dem Jahre 1947. Die Handlung basiert auf dem authentischen Fall der Eheleute Otto und Elise Hampel. Diese hatten von September 1940 bis September 1942 in Berlin Postkarten und und Handzettel verteilt, mit denen sie zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus und gegen die vom NS-Regime begonnenen Kriege aufriefen. Sie waren denunziert und 1943 hingerichtet worden. Fallada schrieb den Roman Ende 1946 in knapp vier Wochen; am 5. Februar 1947 starb er. Der Roman gilt als das erste Buch eines deutschen nicht-emigrierten Schriftstellers über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
Der Roman erschien 2002, teilweise neu- und teilweise erstmals übersetzt, in den USA, Großbritannien, Israel und Frankreich und wurde zu einem Bestseller. Er wurde 2011 in der ungekürzten Originalfassung neu veröffentlicht und wurde ebenfalls ein Verkaufserfolg (siehe unten).