Jizchak Katzenelson

Jizchak Katzenelson (auch: Isaak, auch Kazenelson usw.; hebräisch יצחק קצנלסון, jiddisch יצחק קאַצנעלסאָן; polnisch Icchak Kacenelson;) (geb. 21. Juli 1886 in Korelicze, heute Karelitschy, bei Nowogrudok; gest. 1. Mai 1944 im KZ Auschwitz-Birkenau) war ein jüdischer Lyriker und Dramatiker, der auf Neuhebräisch und Jiddisch schrieb und als Begründer des neuhebräischen Dramas gilt. Seine in einem Lager in Ostfrankreich versteckten letzten Dichtungen, die nach dem Krieg zum Teil ins Hebräische übersetzt wurden (Das Lied vom erschlagenen jüdischen Volk; Tagebuch; Hannibal; Generalstab), sind einmalige, erschütternde Dokumente der jüdischen Leidenserfahrung.

  1. Nach anderen Angaben am 3. Mai 1944
  2. Dieses später dann in viele Sprachen übersetzte Poem gilt mittlerweile als sein wichtigstes Werk und verdeckt vollständig sein übriges Schaffen und seine Reputation und Vorkriegswahrnehmung als hebräisch-jiddischer (Theater-)Schriftsteller, Pädagoge und Volkserzieher