Johann Ludewig (Bauer)

„Porträt des Bauernastronom Johannes Ludewig (vermutlich)“, Gemälde von Benjamin Calau (1756)
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Johann Ludewig, auch Johannes Ludewig (* 25. Februar 1715; † 12. Januar 1760, vermutlich in Cossebaude bei Dresden) war ein deutscher Bauer und Steuereinnehmer. Neben Johann Georg(e) Palitzsch und Christian Gärtner war er einer der „Bauernastronomen“ des Dresdner Elbtals. Ludewig wurde europaweit durch seine Schrift „Der gelehrte Bauer“ von 1756 bekannt.

  1. Zum Todesdatum existieren unterschiedliche Angaben
    • Helfricht 2001: 25. Februar 1715 in Cossebaude geb. und am 12. Januar 1760 gestorben, siehe auch Nachwort von Holger Böning im Neudruck 1992
    • aber in: Neue Versuche nützlicher Sammlungen, 47. Teil, 1762, S. 973: „… der gelehrte Bauer Ludewig, zu Kostebaude, … ein bedauernswürdiges Ende genommen; indem er, im Herbst, des 1759sten Jahres, von den Kriegsleuten, bey jetzigen kläglichen und landesverderblichen Unruhen, erschlagen, und ihrer Wuth aufgeopfert worden. Wie bedauernswürdig ist nicht sein Schiksaal.“
  2. "This is a singular but true History … " (The London Chronicle for 1757. January 18 – 20), „… one of the most curious accounts that perhaps ever was published …“ (The annual register of world events, 1758, S. 247–253), „Herr Formey, dessen Auszuge in der nouvelle bibliotheque germanique, Tom. XX. P. II. S. 299 u. f. ich größtentheils gefolget bin …“ (Das neue gelehrte Europa, 16. Teil, S. 137–151)