Offenbarung des Johannes

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Die Offenbarung des Johannes (nach manchen Übersetzungen: „Die Offenbarung Jesu Christi durch Johannes“) oder die Apokalypse (nach Offb 1,1 , altgriechisch ἀποκάλυψις apokalypsis, wörtlich „Enthüllung“) ist das letzte Buch des Neuen Testaments. Es ist das einzige prophetische Buch des Neuen Testaments und gehört zusammen mit dem alttestamentlichen Danielbuch zu den einzigen beiden apokalyptischen Schriften der christlichen Bibel.

Die Offenbarung diente für unterdrückte Christen als eine Trost- und Hoffnungsschrift während der Christenverfolgungen im Römischen Reich.

Der Verfasser Johannes richtet sich als Ich-Erzähler in Form eines Briefes zunächst in den Sieben Sendschreiben innerhalb der Offenbarung an sieben Gemeinden im westlichen Kleinasien. Diese wurden vom Apostel Paulus theologisch geprägt und litten nun unter Verfolgung oder zumindest unter starken Einschränkungen. Seit der im Mittelalter durchgeführten Kapiteleinteilung der Bibel wird die Offenbarung des Johannes in 22 Kapitel unterteilt.

  1. Jürgen Roloff: Einführung in das Neue Testament. Reclam: Stuttgart, 2003, S. 248.