Jordan-Algebra
In der Mathematik heißt eine kommutative Algebra eine (kommutative) Jordan-Algebra, wenn für alle aus die sog. Jordan-Identität erfüllt ist.
Eine alternative Definition ist (für aus , invertierbar).
D. h., ist nicht unbedingt assoziativ, es gilt aber eine schwache Form des Assoziativgesetzes.
Benannt ist sie nach dem deutschen Physiker Pascual Jordan, der sie zur Axiomatisierung der Quantenphysik einsetzen wollte.
Eine beliebige Algebra heißt Jordan-Algebra (falls obiger Fall nicht eintritt, nichtkommutative Jordan-Algebra), wenn sie neben der Jordan-Identität noch das Flexibilitätsgesetz erfüllt. Das ist für kommutative Verknüpfungen schon der Fall.