Junge Alternative für Deutschland
| Junge Alternative für Deutschland — JA — | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Gründungsdatum | Juni 2013 |
| Gründungsort | Darmstadt |
| Auflösung | 31. März 2025 (durch Beschluss vom 1. Februar 2025 in Apolda) |
| Nachfolger | Generation Deutschland |
| Vorsitzender | Hannes Gnauck |
| Stellvertreter | Sven Kachelmann Tomasz Froelich Nils Hartwig |
| Schatzmeister | Franz Schmid |
| Ausrichtung | Rechtsextremismus Nationalkonservatismus Nationalismus EU-Skepsis Völkischer Nationalismus Antifeminismus |
| Mitgliederzahl | ca. 2500 (Stand: März 2024) |
| Mindestalter | 14 Jahre |
| Gliederung | 16 Landesverbände |
| Webpräsenz | jungealternative.net |
Die Junge Alternative für Deutschland (Kurzbezeichnung: JA; häufig nur als Junge Alternative bezeichnet) war von November 2015 bis zum 31. März 2025 die Jugendorganisation der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Auf dem AfD-Parteitag im Januar 2025 beschloss die Partei eine Trennung von der JA, welche zum 1. April 2025 wirksam werden sollte, sowie deren Ersetzung durch eine neue Organisation. Die JA beschloss auf einem Bundeskongress am 1. Februar 2025 die Selbstauflösung zum 31. März 2025. Stand März 2024 hatte die Junge Alternative für Deutschland etwa 2500 Mitglieder.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte den Verein im Januar 2019 als „Verdachtsfall“ bezeichnet, attestierte ihm eine „migrations- und insbesondere islamfeindliche Haltung“ und stufte ihn im April 2023 als „gesichert rechtsextremistisch“ ein. Ein Antrag der JA und der AfD im Eilverfahren gegen diese Einstufung scheiterte im Februar 2024 vor dem Verwaltungsgericht Köln.
- ↑ Junge Alternative wählt als Extremisten eingestuften Soldaten zum Bundesvorsitzenden. In: Der Spiegel. 15. Oktober 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 15. Oktober 2022]).
- ↑ Junge Alternative - Über uns. 2. März 2024, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 1. März 2024; abgerufen am 2. März 2024.
- ↑ Junge Alternative löst Landesverband auf. In: www.t-online.de. (t-online.de [abgerufen am 8. November 2018]).
- ↑ |Website der Jungen Alternative. Abgerufen am 30. Januar 2022.
- ↑ Lenz Jacobsen: Die zwei Gesichter der AfD. In: Zeit online. 29. November 2015, abgerufen am 30. Januar 2016.
- ↑ AfD beschließt Wahlprogramm und neue Jugendorganisation. zeit.de, 12. Januar 2025, abgerufen am 16. Januar 2025.
- ↑ Fachinformation zu Teilorganisationen der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD). Bundesamt für Verfassungsschutz, archiviert vom am 28. März 2019; abgerufen am 1. April 2019.
- ↑ Bundesamt für Verfassungsschutz stuft „Institut für Staatspolitik“, „Ein Prozent e. V.“ und „Junge Alternative“ als gesichert rechtsextremistische Bestrebungen ein. Pressemitteilung. In: Bundesamt für Verfassungsschutz. 26. April 2023, abgerufen am 26. April 2023.
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