Kölner Schule (Politikwissenschaft)
Die Kölner Schule der Politischen Wissenschaft (heute Politikwissenschaft), auch bekannt als Köln-Mannheimer Schule, bezeichnet eine kleine Gruppe von deutschen Politikwissenschaftlern, deren Verständnis ihres Faches durch ihre wirtschaftswissenschaftliche Vorbildung und das ordnungspolitische Denken in der Ökonomie (Walter Eucken, Alfred Müller-Armack, Ordo-Liberalismus) geprägt ist. Diese Strömung ist orientiert an der empirisch-analytischen Theorie, deren Wurzeln in den Naturwissenschaften liegen. Weitere einflussreiche Schulen der Politikwissenschaft waren die Marburger Schule und die Freiburger Schule.
- 1 2 Wilhelm Bleek: Geschichte der Politikwissenschaft in Deutschland. München 2001, S. 360.