Kölner Schule (Soziologie)
Als Kölner Schule wird eine Theorieströmung in der Soziologie bezeichnet, die auf den deutschen Soziologen René König (1906–1992) zurückgeht. Neben der Frankfurter Schule und der Leipziger Schule zählt sie zu den drei wichtigsten Theorieschulen der westdeutschen Nachkriegssoziologie. Besondere Bekanntheit erlangte sie auf dem Gebiet der empirischen Sozialforschung. Aus ihr ging außerdem die Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie hervor, die heute als wichtigste Fachzeitschrift der Soziologie im deutschen Sprachraum gilt.