König-Baudouin-Preis

Der König-Baudouin-Preis für Entwicklung in Afrika (französisch Prix Roi Baudouin pour le Développement en Afrique, niederländisch Koning Boudewijnprijs voor Ontwikkeling in Afrika) ist eine Auszeichnung der belgischen König-Baudouin-Stiftung (französisch Fondation Roi Baudouin, niederländisch Koning Boudewijnstichting) mit Sitz in Brüssel und New York City. Die Stiftung wurde 1976 vom belgischen König Baudouin anlässlich seines 25. Thronjubiläums ins Leben gerufen. Seit einigen Jahren heißt der Preis französisch KBF Prix Afrique, niederländisch KBF Afrika Prijs bzw. englisch KBF Africa Prize.

Die Auszeichnung, die seit 1980 alle zwei Jahre vergeben wird und (Stand 2026) mit 250.000 Euro (zuvor 200.000 Euro) dotiert ist, soll erfolgreiche Projekte auszeichnen, die von Afrikanern für Afrikaner durchgeführt werden und einen bemerkenswerten Beitrag zur Entwicklung in Afrika leisten. Ziel ist auch eine verbesserte Sichtbarkeit der Preisträger gegenüber Organisationen wie Vereinte Nationen einschließlich Unterorganisationen, Weltbank oder Europäische Union.

Der International Congress of Distinguished Awards stufte den Preis 2014 in die zweithöchste Kategorie des internationalen Prestiges ein – gemeinsam mit Auszeichnungen wie dem Crafoord-Preis, den Heineken-Preisen, den Lasker Awards, dem Pulitzer-Preis oder dem Wolf-Preis.

  1. 1 2 Website der König-Baudouin-Stiftung; abgerufen am 3. April 2026
  2. Awards By Prestige (PDF, Stand 2014) beim International Congress of Distinguished Awards (icda.org); abgerufen am 27. Dezember 2016.