König-Friedrich-August-Turm
König-Friedrich-August-Turm | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | |||||||||
| Ort: | Löbau | ||||||||
| Land: | Sachsen | ||||||||
| Staat: | Deutschland | ||||||||
| Höhenlage: | 447,9 m ü. NHN | ||||||||
| Koordinaten: 51° 5′ 28,4″ N, 14° 41′ 33,8″ O | |||||||||
| Verwendung: | Aussichtsturm | ||||||||
| Zugänglichkeit: | Aussichtsturm öffentlich zugänglich | ||||||||
| Turmdaten | |||||||||
| Bauzeit: | 1854 | ||||||||
| Gesamthöhe: | 28 m | ||||||||
| Aussichtsplattformen: | 12 m, 18 m, 24 m | ||||||||
| Gesamtmasse: | 70 t | ||||||||
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| Positionskarte | |||||||||
Der 28 m hohe König-Friedrich-August-Turm, umgangssprachlich auch nur der „Gusseiserne (Turm)“ genannt, wurde 1854 als Aussichtsturm auf der Kuppe des Löbauer Berges aus ca. 1000 Formgussteilen mit einem Gesamtgewicht von ca. 70 Tonnen innerhalb von nur zwei Monaten errichtet. Er ist der einzige, noch erhaltene Turm in Europa, der vollständig aus Gusseisen erbaut wurde.
Zwei nach außen offenen Galerien, die sich in unterschiedlicher Höhe an der Außenseite des Turms befinden, gestatten die Aussicht auf den umgebenden Wald, den benachbarten Schafberg und die am Fuße des Berges liegende Stadt Löbau, deren Wahrzeichen der Turm ist. Von der Aussichtsplattform in ca. 24 m Höhe sind Fernsichten bis zum Zittauer Gebirge und in weite Teile der Oberlausitz möglich.
Der Kaufmann Carl Schmidt sprach am 1. Januar 1851 auf einer Versammlung der Löbauer Bürgerschaft als erster von einem „Turm mit Turmwirtschaft“ – zwei Jahre später lagen die fertigen Baunterlagen vor. Gestiftet wurde das Bauwerk vom Löbauer Bäckermeister Friedrich August Bretschneider. Namensgeber war der sächsische König Friedrich August II. Als technisches Denkmal steht der Turm unter Denkmalschutz.