Königreich Irak

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Das Haschemitische Königreich Irak (arabisch المملكة العراقية الهاشمية, DMG al-Mamlaka/Malika al-ʿIrāqiyya al-Hāschimiyya) war ein Staat im Nahen Osten, der von 1921 bis 1958 existierte. Es entstand nach dem Ersten Weltkrieg aus dem ehemaligen osmanischen Vilâyet Bagdad und weiteren Gebieten des zerfallenen Osmanischen Reiches und stand zunächst unter britischem Mandat. Erster König war Faisal I. aus der haschemitischen Dynastie, der 1921 inthronisiert wurde. 1932 erlangte der Irak die formelle Unabhängigkeit von Großbritannien und wurde Mitglied im Völkerbund. Die Monarchie war geprägt von politischen Spannungen, militärischen Eingriffen und wachsendem Nationalismus. Am 14. Juli 1958 wurde König Faisal II. während eines Militärputsches gestürzt und getötet. Mit der Ausrufung der Republik endete das Königreich Irak.

  1. Bertelsmann Lexikon-Redaktion (Hrsg.): Bertelsmann Weltatlas. 36. Aufl., Bertelsmann, Gütersloh 1960, S. 229, 242.