Königreich Kaffa

Das Königreich Kaffa bestand etwa vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zur Eroberung durch den äthiopischen Kaiser Menelik II. 1897 und lag im Gebiet der heutigen äthiopischen Region Kaffa im Südwesten des Abessinischen Hochlandes. Bewohnt wurde das Königreich vom Volk der Kaffa oder Kefitsho. Hauptstadt war das südlich des Gojeb gelegene Bonga, später auch Anderaccha. Das Königreich Kaffa wird als Ursprungsort des Arabica-Kaffees betrachtet. Die Bezeichnung des Kaffees in zahlreichen Sprachen (z. B. deutsch Kaffee, französisch café, englisch coffee) wird auf arabisch qahwa zurückgeführt, soll aber der Legende nach auf den Namen des Königreichs zurückgehen.

  1. Ines Possemeyer: Wildkaffee. In: GEO. Heft 07, 2011, S. 116–121 (Memento des Originals vom 26. Mai 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis..
  2. Till Stellmacher: Governing the Ethiopian Coffee Forests. A Local Level Institutional Analysis in Kaffa and Bale Mountains (= Bonner Studien zur Wirtschaftssoziologie. Bd. 27). Shaker, Aachen 2007, ISBN 978-3-8322-5371-4, S. 82, (Zugleich: Bonn, Universität, Dissertation, 2006), online (PDF; 3,51 MB).