Küche der Ionischen Inseln

Die Küche der Ionischen Inseln (griechisch: Επτανησιακή κουζίνα venetisch: Cusina de le Isole Ionie italienisch: Cucina delle Isole Jonie) ist eine Regionalküche in Griechenland. Sie entwickelte sich auf den ionischen Inseln Korfu, Kefalonia, Zakynthos, Lefkada, Ithaka, Paxos und Kythira und unterscheidet sich wesentlich von der griechischen Küche, bereicherte diese aber um zahlreiche Gerichte und Begriffe.

Prägend sind vor allem Einflüsse der venezianischen Küche aus der Epoche, als die Inseln Teil der venezianischen Republik waren (14.–18. Jahrhundert), z. B. führten Migranten aus Burano die Salami Delimari ein. Im 19. Jahrhundert kamen auch auch französische (z. B. Omeleta ‚Omelett‘) und englische (z. B. Senfpulver, Poutinga ‚Pudding‘) Einflüsse hinzu.

Inspirationen kamen auch aus anderen Regionen Europas, zu denen keine politischen Bezüge existierten, z. B. Struntel Milou (‚Apfelstrudel‘) aus Österreich und Graviera, eine eigene Version des Greyerzer Käses aus der Schweiz, und die Korfu-Butter im 19. Jahrhundert.