Künstlicher Hügel

Als Künstlicher Hügel wird in der Geomorphologie – im Unterschied zum natürlich entstandenen Hügel – eine anthropogen geschaffene, wenig gegliederte Landform bezeichnet.

Es gibt zum Hügel keine allgemeingültige Definition und Beschreibung; die Festlegung ist vom jeweiligen Autor abhängig. Die Geomorphologen setzen im Allgemeinen einen relativen Höhenunterschied von maximal 200 Metern zwischen Gipfel und Umgebung voraus. Die englischsprachige Übersetzung Hill bezieht sich in der Regel auf die Form der Erhebung. Ein Bezug zur absoluten Meereshöhe wird nicht hergestellt.

  1. Hazor in: Microsoft Encarta online: „Hazor, bronzezeitliche kanaanitische und später israelitische Stadt, heute der Ruinenhügel Tell al-Qedach bzw. Tell Waqqas bei Zefat im Nordosten Israels.“
  2. Vgl. Frank Ahnert: Einführung in die Geomorphologie. 1996 (teilweise Digitalisat), hier S. 13.
  3. Reliefbildende Prozesse (Memento vom 15. September 2014 im Internet Archive), Artikelsammlung, Projekt PG-Net, Freie Universität Berlin.
  4. Stefan Rasemann: Geomorphometrische Struktur eines mesoskaligen alpinen Geosystems. Bonn 2003 (Dissertation, Digitalisat (Memento vom 19. April 2021 im Internet Archive)), hier S. 5–9 und 16–17.