Küstenstraßen-Anschlag
Als Küstenstraßen-Anschlag (hebräisch פִּגּוּעַ כְּבִישׁ הַחוֹף Piggūʿa Kvīsch haChōf, deutsch ‚Anschlag der Fernstraße der Küste‘, englisch Coastal Road Massacre) wird ein Terroranschlag der palästinensischen Fatah vom 11. März 1978 bezeichnet, bei dem 37 Zivilisten, darunter 10 Kinder, getötet und weitere 76 Zivilisten verletzt wurden. Es war bis dahin das schwerste terroristische Attentat in der Geschichte Israels und blieb es bis zum Massaker beim Festival Supernova Sukkot Gathering am 7. Oktober 2023. Nach einer Reihe von Anschlägen war der Küstenstraßen-Anschlag der unmittelbare Anlass für die Operation Litani im Libanon.
- ↑ Thorsten G. Schneiders: Heute sprenge ich mich in die Luft. Suizidanschläge im israelisch-palästinensischen Konflikt. Ein wissenschaftlicher Beitrag zur Frage des Warum ( Veröffentlichungen des Centrums für religionsbezogene Studien Münster. Band 6). Lit-Verlag, Münster 2006, ISBN 3-8258-8763-4, S. 58 (online)
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