Kabinett Adrian Hasler I

Kabinett Adrian Hasler I
36. Regierung des Fürstentums Liechtenstein
Regierungschef Adrian Hasler
Wahl 2013
Ernannt durch Alois von und zu Liechtenstein
Beginn 27. März 2013
Ende 30. März 2017
Dauer 4 Jahre und 3 Tage
Vorgänger Kabinett Tschütscher
Nachfolger Kabinett Adrian Hasler II
Zusammensetzung
Partei(en) FBP und VU
Regierungsmitglieder 5
Stellvertreter der Regierungsmitglieder 5
Repräsentation
Landtag
18/25

Das Kabinett Adrian Hasler I war vom 27. März 2013 bis zum 30. März 2017 die 36. Regierung des Fürstentums Liechtenstein unter Vorsitz von Adrian Hasler in seiner ersten Amtszeit als Regierungschef.

Nach der Landtagswahl am 3. Februar 2013 bildeten die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) und die Vaterländische Union (VU) eine Koalitionsregierung, die im Landtag des Fürstentums Liechtenstein zusammen 18 der insgesamt 25 Sitze einnahm.

Für nach dem 18. März 1965 gebildete Regierungen gilt gemäss Artikel 79 der Verfassung des Fürstentums Liechtenstein, dass sie stets fünfköpfige Kollegialregierungen sind, bestehend aus einem Regierungschef als primus inter pares und vier Regierungsräten, von denen einer zum Regierungschef-Stellvertreter bestimmt wird. Aus jedem der beiden Landschaften Oberland und Unterland müssen wenigstens zwei Regierungsmitglieder kommen. Ernannt und entlassen werden sie vom Landesfürsten, die reguläre Amtsperiode beträgt vier Jahre.

Die Ernennung und Entlassung des Kabinetts Adrian Hasler I erfolgte durch Erbprinz Alois, der seit dem 16. August 2004 als Prinzregent für den Landesfürsten Hans-Adam II. fungiert.

  1. Landtagswahlen: Ergebnisse der Wahlen 2013. landtagswahlen.li, abgerufen am 17. August 2018.
  2. Liechtensteinisches Landesgesetzblatt Jahrgang 1921 Nr. 15, ausgegeben am 24. Oktober 1921. gesetze.li, abgerufen am 17. August 2018.
  3. Liechtensteinisches Landesgesetzblatt Jahrgang 1965 Nr. 22, ausgegeben am 18. März 1965. gesetze.li, abgerufen am 17. August 2018.
  4. Liechtensteinisches Landesgesetzblatt Jahrgang 2004 Nr. 171, ausgegeben am 16. August 2004. gesetze.li, abgerufen am 17. August 2018.