Kabinett González IV

Kabinett González IV
Ministerpräsident Felipe González
Wahl 1993
Legislaturperiode 5.
Ernannt durch König Juan Carlos I.
Beginn 14. Juli 1993
Ende 6. Mai 1996
Dauer 2 Jahre und 297 Tage
Vorgänger Kabinett González III
Nachfolger Kabinett Aznar I
Zusammensetzung
Partei(en) PSOE (inkl. PSC)
Minister 16
Staatssekretäre 5
Repräsentation
Congreso de los Diputados
159/350

Das Kabinett González IV war eine Regierung in Spanien, die am 14. Juli 1993 von Ministerpräsident Felipe González von der Partido Socialista Obrero Español (PSOE) gebildet wurde und das Kabinett González III ablöste.

Aus den vorausgegangenen Wahlen zum Congreso de los Diputados am 6. Juni 1993 ging die PSOE von González mit 38,8 Prozent der Wählerstimmen als Sieger hervor, verpasste mit 159 der 350 Abgeordneten jedoch die absolute Mehrheit. Die konservative Partido Popular (PP) um José María Aznar wurde mit 34,8 Prozent und 141 Abgeordneten zweitstärkste Kraft, während auf die Drittplatzierte Izquierda Unida (IU) von Julio Anguita entfielen 9,6 Prozent und 18 Mandate entfielen. Die Convergència i Unió (CiU) von Miquel Roca wurde mit 4,9 Prozent und 17 Mandaten viertstärkste Kraft im Parlament.

Nach dem Wahlsieg bestätigte der Congreso de los Diputados Ministerpräsident González, der am 14. Juli 1993 von König Juan Carlos I. Suárez vor dem Palacio de la Zarzuela vereidigt wurde. Zugleich veröffentlichte der Boletín Oficial del Estado die Liste der Kabinettsmitglieder. Am 13. November 1993, 5. Mai 1994, 3. Juli 1995 sowie 18. Dezember 1995 kam es zu Umbildungen des Kabinetts. Bei den Wahlen vom 3. März 1996 verlor die PSOE ihre Mehrheit an die PP von José María Aznar. Das Kabinett González III blieb noch bis zum 6. Mai 1996 im Amt, woraufhin Aznar das Kabinett Aznar I bildete.

  1. Wahlen zum Congreso de los Diputados (6. Juni 1993)