Kabinett Sánchez II

Kabinett Sánchez II
Ministerpräsident Pedro Sánchez
Wahl 2019
Legislaturperiode 13.
Ernannt durch König Felipe VI.
Beginn 13. Januar 2020
Ende 21. November 2023
Dauer 3 Jahre und 312 Tage
Vorgänger Kabinett Sánchez I
Nachfolger Kabinett Sánchez III
Zusammensetzung
Partei(en) PSOE (inkl. PSC) und UP (Podemos, IU)
Minister 24
Repräsentation
Congreso de los Diputados
155/350

Das Kabinett Sánchez II bildete vom 13. Januar 2020 bis 21. November 2023 die spanische Regierung. Sánchez wurde am 7. Januar vom Abgeordnetenhaus zum spanischen Ministerpräsidenten gewählt und trat am 8. Januar nach der Vereidigung sein Amt an. Sánchez’ Kabinett bestand aus Mitgliedern der spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) und Unidas Podemos, die die erste Koalitionsregierung auf nationaler Ebene in Spanien seit dem spanischen Übergang zur Demokratie im Jahr 1978 bildete. Das Kabinett folgte der ersten Sánchez-Regierung, die bereits aus einer Minderheitskoalition bestand.

Im Oktober 2020 wurde ein Misstrauensantrag durch die Vox-Partei gegen Sánchez Regierung mit 298 der 350 parlamentarischen Stimmen abgelehnt. Kein Misstrauensantrag in Spanien wurde bisher in solcher Deutlichkeit abgelehnt. Nur Vox-Parteimitglieder stimmten dafür. Vox-Parteichef Santiago Abascal begründete den Antrag, die „verbrecherische“ Regierung Sánchez arbeite mit Mafiaorganisationen und separatistischen Gruppen zusammen und würde „Spanien, seine Nation und die Monarchie“ zerstören.

Mitte 2021 nahm Ministerpräsident Pedro Sánchez die dritte Kabinettsumbildung seiner Amtszeit vor, dabei wurden sieben Ministerinnen und Minister der Sozialistischen Partei ausgetauscht.

  1. Spanien: Misstrauensantrag gegen Regierungschef Sánchez gescheitert. Abgerufen am 23. Oktober 2020 (deutsch).
  2. Der Spiegel: Spanien: Rechtspopulisten scheitern mit Misstrauensvotum gegen Sánchez – Der Spiegel – Politik. Abgerufen am 22. Oktober 2020.
  3. Oliver Neuroth: Kabinettsumbildung in Spanien Sánchez tauscht sieben Minister aus. In: tagesschau.de. 10. Juli 2021, abgerufen am 10. Juli 2021.