Kaliwerk Glückauf Sondershausen

Glückauf Sondershausen
Allgemeine Informationen zum Bergwerk
Förderanlage Petersenschacht
Andere NamenSchacht
AbbautechnikKammerbau
Förderung/Jahr2.300.000 t
Förderung/Gesamt110.000.000 t
Informationen zum Bergwerksunternehmen
Betreibende GesellschaftGSES GmbH
Beschäftigteca. 230
Betriebsbeginn1893
Betriebsende(1991)
NachfolgenutzungVersatz, Steinsalzabbau, Besucherbergwerk
Geförderte Rohstoffe
Abbau vonSteinsalz/Carnallitit (Kalisalz)
Mächtigkeit2–8
Abbau vonCarnallitit (Kalisalz)
Mächtigkeit10 m
Rohstoffgehalt20 %
Größte Teufe1150 m
Mächtigkeit20–60
Rohstoffgehalt94–98 %
Geographische Lage
Koordinaten51° 22′ 11,7″ N, 10° 50′ 47,9″ O
Lage Glückauf Sondershausen
StandortSondershausen
GemeindeSondershausen
Landkreis (NUTS3)Kyffhäuserkreis
LandFreistaat Thüringen
StaatDeutschland
RevierSüdharzer Kali-Bezirk

Das Kaliwerk „Glückauf“ Sondershausen befindet sich in Sondershausen im Kyffhäuserkreis in Thüringen. Es ist das älteste noch befahrbare Kalibergwerk der Welt und gilt als elftes deutsches Kalibergwerk. Aktuell dient es als Erlebnisbergwerk und der Steinsalzförderung. Die Lagerstätte erstreckt sich auf einer Fläche von über 23 km². Der Werksaufbau und die Bohrung des ersten Schachts begannen 1893, der erste Lagerfund von Carnallitit / Kaliflöz Staßfurt (K2) erfolgte bereits im Mai 1892 durch den Unternehmer Heinrich Brügman aus Brünninghausen, einem Ortsteil von Dortmund. Seit 2006 werden jährlich 200.000 t Steinsalz als Streusalz für den Winterdienst gefördert.

  1. Abbau 2006 wieder aufgenommen
  2. Abbau 1991 eingestellt
  3. Abbau 1991 eingestellt