Kallus (Medizin)

Klassifikation nach ICD-10
L84 Hühneraugen und Horn- (Haut-) Schwielen
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Kallus, auch Callus (Plural Kalli bzw. Calli; von lateinisch callus „verhärtete, dicke Haut, Schwiele“) ist erstens eine allgemeine Bezeichnung für eine Schwiele, insbesondere für eine Hornschwiele. Der Kallus, als Frakturkallus, ist zweitens ein spezieller medizinischer Begriff für neugebildetes Knochengewebe nach einer Fraktur.

  1. Karl Ernst Georges: callum. In: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8., verbesserte und vermehrte Auflage. Band 1: A–H. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1913, Sp. 936 (Digitalisat. zeno.org). Das Wort ist Maskulinum und gehorcht der o-Deklination, daher der Plural auf -i; gebräuchlicher ist jedoch die Variante callum (Neutrum).
  2. Vgl. S. Annersten: Experimentelle Untersuchungen über die Osteogenese und die Biochemie des Frakturkallus. In: Acta chir. skand. Band 64, 1940, Supplement 60.
  3. Kallus. In: Peter Reuter: Springer Lexikon Medizin. Springer, Berlin u. a. 2004, ISBN 3-540-20412-1.