Kampf dem Faschismus

Kampf dem Faschismus, auch als KdF-Gruppe bezeichnet, war eine Hamburger Widerstandsgruppe in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Abkürzung „KdF“ wählte sie in bewusster Anlehnung an das nationalsozialistische Freizeitprogramm Kraft durch Freude (KdF). Ihr politisches Ziel war die „Beseitigung des Nationalsozialismus und Beendigung des Krieges an allen Fronten“. Acht Mitglieder der Gruppe wurden nach ihrer Inhaftierung im KZ Fuhlsbüttel bei den Endphaseverbrechen im KZ Neuengamme im April 1945 ermordet.

  1. Beispielsweise bei Ursel Hochmuth und Gertrud Meyer: Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand, 2. Auflage 1980, S. 449.
  2. Herbert Diercks: Gedenkbuch Kola-Fu, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg 1987, S. 53.
  3. Zitat bei Ursel Hochmuth und Gertrud Meyer: Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand 1933–1945, 2. Auflage 1980, S. 462.