Karel Josef Beneš

Karel Josef Beneš (* 21. Februar 1896 in Prag; † 27. März 1969 in Rožmitál pod Třemšínem) war ein tschechischer Erzähler, der seine Helden zumeist unter extremen Umständen handeln (oder verzweifeln) lässt. In seinen Vorkriegswerken habe sich Beneš „nicht immer über das Niveau guter Unterhaltungsliteratur“ erhoben, heißt es in Kindlers Neuem Literaturlexikon. Ab ca. 1939 (Roman Das Zauberhaus) habe sich zur „professionellen Routine“ der früheren Werke ein „humanistisches Anliegen“ gesellt, „das mit moralischem und gesellschaftskritischem Engagement vorgetragen wird.“ Er verwendete folgende Pseudonyme: Karel Beneš, Karel Beneš-Jizerský, K. Jizerský, K. J.

  1. München 1988